Im Blickpunkt

Treffen in der „Rappelkiste“ mit (von links): Lübbertus Rehwinkel („Rappelkiste“), Marlies Schomakers (Stadt Nordhorn), Hanna Naber (MdL, SPD), Thomas Schöler („Rappelkiste“) und Gerd Will (SPD). Foto: privat

Kita-Ausbau und Gesundheitsregion Euregio vorgestellt

 

Die Landtagsabgeordnete Hanna Naber (SPD) besuchte vor Kurzem die Stadt Nordhorn. Auf dem Programm standen Themen wie der Ausbau der Kita „Rappelkiste“ und die Gesundheitsregion Euregio.

Nordhorn Im Rahmen der regelmäßigen Bereisungen des Wahlkreises Grafschaft Bentheim besuchte die Landtagsabgeordnete Hanna Naber, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in der SPD-Landtagsfraktion, mit örtlichen Vertretern sowohl den Verein „Rappelkiste“ als auch den Verein Gesundheitsregion Euregio.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem Vorstand, bestehend aus Thomas Schöler und Lübbertus Rehwinkel, der Leiterin der Kita „Rappelkiste“, Ines Müller, und der Stadträtin Marlies Schomakers stand die weitere Entwicklung bei der Versorgung mit Betreuungseinrichtungen. Wichtig waren Themen, wie „Keine Überlastung der Kita-Träger mit neuen zusätzlichen teuren Maßnahmen“. Gleichzeitig wiesen die Praktiker in den Kita-Leitungen darauf hin, dass den Trägern und den Kommunen die Stärkung der dualen Ausbildung ohne Schulgeld, am besten mit Ausbildungsvergütungen, wichtig sei. Damit könnten bestimmt, auf die Dauer gesehen, mehr Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden. Dabei sei der Landkreis als Schulträger in der Berufsausbildung ebenfalls gefragt. Allein der rasante Ausbau von Kita-Plätzen in Nordhorn betreffe zwei neue Standorte der Rappelkiste und führe zu einem zusätzlichen Personalbedarf in den nächsten zwei Jahren, bei Betriebsaufnahme von über 30 qualifizierten Neueinstellungen. Es sei bereits jetzt schwer im Markt Stellen entsprechend zu besetzen.

Bei der Besichtigung der Standorte der zukünftigen Kitaeinrichtungen des Vereins „Rappelkiste“ wurden sowohl die vorhandenen Räumlichkeiten besichtigt als auch über Chancen des anstehenden Ausbaus als zukünftiger Kita-Standort gesprochen. Gerd Will, Sprecher der SPD-Kreisfraktion, regte an, einen Teilbereich am Döppers Weg für eine Bepflanzung mit Obstbäumen und Sträuchern zu reservieren. Hierbei könnte eine Streuobstwiese entstehen, die von der Kita dauerhaft gepflegt werden könne. Er werde sich bei der Jägerschaft dafür entsprechend einsetzen.

Im zweiten Teil des Informationsbesuchs stellte der Projektleiter Thomas Nerlinger das Projekt der Gesundheitsregion Euregio vor. Die Versorgung älterer und auf Pflege angewiesener Menschen sei eine der großen gesellschafts- und sozialpolitischer Herausforderungen. Um in unterversorgten Regionen und den damit absehbaren Versorgungsproblemen entgegenzuwirken, möchte man das Projekt in die Praxis umsetzen und weiterentwickeln. Das regionale Pflegekompetenzzentrum (ReKo) wurde intensiv diskutiert. Hanna Naber lobte das Engagement des Landkreises Grafschaft Bentheim und den Landkreises Emsland für eine gemeinsame kreisübergreifende regionale Lösung, bei der zudem viele Fördermittel (zehn Millionen Euro) für die Verbesserung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung eingesetzt werden können.

 

Quelle: https://www.gn-online.de/nordhorn/kita-ausbau-und-gesundheitsregion-euregio-vorgestellt-356274.html

Pflegeangebote im Emsland sollen besser vernetzt werden

 

Lingen. Das auf Kooperation setzende Regionale Pflegekompetenzzentrum (ReKo) bietet eine gute Option, die Infrastruktur der vielfältigen Pflegeangebote im Landkreis Emsland zu verbessern. Davon ist Richard Peters, Fachbereichsleiter Soziales des Landkreises Emsland überzeugt.

Ziel sei es, die digitale Vernetzung und den Datenaustausch zu optimieren und so am Ende auch künftig eine bedarfsgerechte Versorgung für Menschen zu erreichen, die auf Pflege angewiesen seien, sagte Peters in einer Sitzung des Landkreis-Sozialausschusses in Lingen. Am 1. Oktober 2019 war bei einem Gesundheitsgipfel im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn der Startschuss für das bundesweit erste Regionale ReKo gegeben worden. Konsortialführer des Projektes ist die DAK Gesundheit. Als Konsortialpartner sind die Gesundheitsregion Euregio und die Universität Osnabrück beteiligt. Kooperationspartner sind die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim.

Fördersumme beträgt fast zehn Millionen Euro

Bei dem ReKo handelt es sich um ein vom Gemeinsamen Bundesausschuss, dem höchsten Beschlussorgan der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, um ein neues Projekt, das aus dem  Innovationsfonds zur Förderung von neuen Versorgungsformen finanziert wird. Die Fördersumme beläuft sich auf 9,97 Millionen Euro; die Förderdauer umfasst vier Jahre.

ReKo baut schwerpunktmäßig auf zwei Säulen auf: Zum einen auf eine IT-Plattform zur Vernetzung der an der Pflege beteiligten Akteure im Gesundheitswesen sowie dem Aufbau eines unabhängigen „Care und Case- Management in der Modellregion Grafschaft Bentheim und Emsland. Auf komplexe Lebenslagen von Personen mit medizinisch-pflegerischen Bedarfen soll gerade auch nach Krankenhausaufenthalt differenzierter reagiert werden.

„Das bestehende System wird vor große Herausforderungen gestellt“

Die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim haben sich als Gesundheitsregionen, aber auch als langjährige Träger von Pflegestützpunkten an den vorbereitenden Gesprächen beteiligt. Der demografische Wandel, die zunehmende Zahl von älteren und pflegebedürftigen Menschen werden nach Einschätzung von Peters das bestehende System vor große Herausforderungen stellen. Nach einer bundesweit erhobenen Pflegestatistik bezogen Ende 2017 im Landkreis Emsland 16.306 Personen Leistungen der Pflegeversicherung. „Es ist zu erwarten, dass sich die Zahl spätestens bis 2030 auf über 18.000 erhöhen wird“, sagte Peters.

Schon jetzt gibt es nach seinen Worten im Landkreis Emsland mit dem Pflegestützpunkt und dem Demenz- Servicezentrum sehr gute Unterstützungsangebote für Pflegebedürfte und ihre Angehörigen. Mit dem ReKo-Projekt werden zehn zusätzliche Case-Manager-Stellen geschaffen, vier in der Grafschaft und sechs im Emsland, dazu je eine Koordinatorenstelle für die beiden Landkreise. Die Koordinatorinnen und sechs Case- Manager wurden bereits eingestellt, vier weitere Stellen werden voraussichtlich zum 1. April .2020 besetzt.

Dezentrales Beratungsangebot

Im Landkreis Emsland sollen die Case Manager beim Pflegestützpunkt in der Kreisverwaltung und bei den Krankenhäusern in Lingen, Meppen, Papenburg, Sögel und Thuine angebunden werden. Diese Anbindung sichert dem Fachbereichsleiter zufolge ein dezentrales Beratungsangebot, eine gute Einbindung der Krankenhäuser sowie der vielen Pflegeanbieter und lässt eine deutliche Verbesserung der Versorgungssituation gerade auch bei komplexen Fällen erwarten.

Im Namen der  CDU-Fraktion zeigten sich Magdalena Wilmes, Ulla Haar und Klaus Prekel begeistert von dem Projekt. Wilmes: „Dies ist eine gute Option, um die Herausforderungen in der Pflege zu meistern und die Angehörigen bei der Pflege zu entlasten.“ Haar meinte, dass andere Landkreise das Emsland wegen dieses Konzeptes beneiden würden und Prekel sprach von gut angelegtem Geld. Edeltraut Graeßner (SPD) forderte dazu auf, bei dem Projekt auch die Arbeit der Pflegekräfte in den Blick zu nehmen.

Quelle: https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/2018436/pflegeangebote-im-emsland-sollen-besser-vernetzt-werden (Stand: 26. März 2020)

Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink informiert sich beim UKM über ReKo-Projekt

 

Am 21. Februar 2020 hat sich die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Bündnis 90/Die Grünen, von Thomas Nerlinger (Projektleiter Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo), Gesundheitsregion EUREGIO) und Ulrich Kurlemann (Leiter Sozialdienst/Case Management Universitätsklinikum Münster – UKM) aus erster Hand über den Verlauf des Innovationsfondsprojektes ReKo informiert. Das Treffen fand in den Räumlichkeiten des Geschäftsbereichs Sozialdienst/Case Management beim UKM statt, das ReKo als Kooperationspartner unterstützt.

“Ich freue mich über alle Aktivitäten, die dem Aufbau von regional koordinierter Versorgung bei Gesundheit und Pflege dienen. Gerade Menschen mit komplexeren Erkrankungen und vielfältigen Unterstützungsbedarf können davon profitieren”, so Maria Klein-Schmeink.

„Wir versuchen die bestmögliche Versorgung jedes einzelnen Patienten zu gewährleisten. Auch mit  Blick auf die nachstationäre Versorgung kooperiert der Sozialdienst am UKM zukünftig mit ReKo und allen anderen der Behandlung Beteiligten innerhalb und außerhalb des Klinikums“, so Ulrich Kurlemann.

„Ich freue mich über das Interesse an unserer Projektarbeit und die Unterstützung des UKM. Das ist eine besondere Wertschätzung und Motivation für unser Team“, so Thomas Nerlinger.

Maria Klein-Schmeink nahm bereits am 01.10.2019 beim länderübergreifenden Gesundheitsgipfel anlässlich des ReKo-Projektstarts an der Gesprächsrunde zum Thema „Weiterentwicklung der Pflegeversicherung“ in Nordhorn teil.

Lingener Tagespost: Team entwickelt neue Konzepte für die Pflege

 

Regionales Pflegekompetenzzentrum wird weiter ausgebaut

NORDHORN Die 1958 als erste Europaregion gegründete Euregio ist ein deutsch-niederländischer Zweckverband, dem unter anderem die Grafschaft Bentheim, Stadt und Landkreis Osnabrück sowie Teile des südlichen Emslands angehören. 2011 wurde schließlich die mittlerweile 172 Mitglieder zählende Gesundheitsregion Euregio gegründet.
Ein großes Thema der Gesundheitsfachleute war zu Jahresbeginn beim Besuch der Euregio-Klinik in Nordhorn das Ende 2019 in Räumen des ehemaligen Marienkrankenhauses in Nordhorn gestartete Pilotprojekt des Regionalen Pflegekompetenzzentrums (ReKo). Innerhalb von vier Jahren sollen dort innovative Konzepte für die Pflege entwickelt und evaluiert werden.
Laut dem zuständigen Projektleiter Thomas Nerlinger zählen zu den Kooperationspartnern neben den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim zahlreiche Kliniken, die DAK Gesundheit und die Universität Osnabrück: „Nur gemeinsam kann es uns gelingen, dieses modellhafte Versorgungsangebot, ergänzend zu vorhandenen Senioren- und Pflegestützpunkten und Sozialdiensten in den Kliniken, für Pflegebedürftige und ihre Angehörige zu schaffen.“
Erst am 1. Februar waren sechs weitere ReKo-CaseManager eingestellt worden, darunter Marilena Beck für den Pflegestützpunkt Landkreis Emsland. „Weitere ReKo-Case-Manager sind in enger Abstimmung mit dem Projektträger für Einsatzorte in den Kliniken im Emsland und in der Niedergrafschaft Anfang April vorgesehen“, heißt es in der Mitteilung.
„Durch unsere Projekte verstärkt sich erfreulicherweise die Zusammenarbeit der Landkreise Grafschaft Bentheim und Emsland auf dem Gebiet von Gesundheitsthemen, unterstützt durch die Universitäten und Hochschulen Münster, Groningen, Osnabrück und durch viele Kooperationspartner. Zukunftsorientierte Fortentwicklung gemeinsamer Gesundheitsstrukturen, modellhaft, überregional, digital, Grenzen und Sektoren überschreitend, ökonomisch orientiert – das ist die Perspektive für 2020“, erklärte der Vorsitzende der Gesundheitsregion, Arno Schumacher.

Zweites Thema war die Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, deren Neubau in Kürze in Nordhorn eingeweiht wird. Laut der Gesundheitsregion wird diese Einrichtung über die Grenzen der Region hinaus „wichtige Aufgaben“übernehmen.

Gesundheitsregion EUREGIO startet mit Schwung ins neue Jahr

„Das neue Jahr(-zehnt) ist noch jung, die Pläne unseres Vereins Gesundheitsregion EUREGIO sind groß. Beeindruckend ist unsere Mitgliederzahl von aktuell über 170 Mitgliedern und ebenso beeindruckend sind Bedeutung und Strahlkraft zahlreicher aktiver Mitglieder“, so begrüßt der Vorsitzende Dr. Arno Schumacher die rund 80 Gäste der Neujahrsvisite in der EUREGIO-KLINIK und ergänzt: „Mitte März werden wir mit einer kleinen Delegation zum EU-Parlament nach Brüssel reisen, um dort mit Unterstützung des Europaparlaments-Abgeordneten Jens Gieseke Gespräche mit kompetenten Vertretern Europäischer Gesundheitspolitik führen. Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung ist dabei das Leitthema, Medizinisches Fachpersonal, Versorgung mit Ärzten, Studienkonzepte mit Grenzüberschreitung, wie Oldenburg-Groningen und das Universitätsklinikum Münster (UKM) wollen wir ansprechen und die deutsche EU-Präsidentschaft als Chance nutzen. Ganz oben auf unserer Agenda steht auch „Pflege“. Zukunftsorientierte Pflege-Versorgungsmodelle wie unser Innovationsfonds-Projekt Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo) mit dem Schwerpunkt Case-Management, Sektoren-Verknüpfung, Vernetzung aller Elemente der Pflege, vom Patienten Zuhause, über Familien und Hausarzt, ambulante Pflege und Sozial-Versorger bis hin zu Regionalen Kliniken und evaluierenden Universitäten. Und das mit zunehmendem Blick auf Grenzüberschreitung und Digitalisierung.“

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Deutscher Bundestag treibt Digitalisierung im Gesundheitswesen voran

Am 07.11.2019 hat der deutsche Bundestag das Digitale Versorgungs-Gesetz (DVG) verabschiedet und damit einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Digitalisierung im Gesundheitswesen gemacht. „Es wird höchste Zeit, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland digitaler und damit patientenfreundlicher wird. Wir freuen uns über den politischen Rückenwind aus Berlin“, so Thomas Nerlinger, Geschäftsführer bei der Gesundheitsregion EUREGIO. Mit Blick auf das kürzlich gestartete Projekt ReKo ergänzt der Projektleiter: „Nun haben wir die Chance, bürokratische Hürden abzubauen, die Patientenrechte zu stärken und Innovationen zu nutzen. Faxe, Rezepte, Arztbriefe und Krankmeldungen auf Papier gehören somit hoffentlich bald der Vergangenheit an. Mit unseren Projektleuchttürmen sind wir länderübergreifend Vorreiter unserer Region und untersuchen darüber hinaus die positiven Effekte der Digitalisierung durch unsere Forschungspartner.“ Prof. Dr. Frank Teuteberg vom Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück begrüßt das DVG ebenfalls: „Für unsere aktuellen Projekte ReKo, Apotheke 2.0 sowie Dorfgemeinschaft 2.0 ist das DVG eine große Erleichterung, für zukünftige Projekte insbesondere im Bereich Künstlicher Intelligenz, Big Data und Präzisionsmedizin sowie der Entwicklung digitaler Ökosysteme zur sektorenübergreifenden Vernetzung der Akteure in der Gesundheitsversorgung ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten.“

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Erfolgreicher Projektstart von Reko

Am 01.10.2019 wurde das Projekt Reko feierlich auf dem länderübergreifenden Gesundheitsgipfel in Nordhorn eröffnet. Gesundheitsminister und Projektschirmherr Jens Spahn würdigte das Vorhaben als wichtigen Beitrag für die zukünftige Pflegeversorgung. Mit mehr als 280 Besuchern war die Projekteröffnung in Nordhorn restlos ausgebucht. Das regionale und überregionale Interesse unterstreicht die große Bedeutung des Projektes für eine zukunftsfähige Pflegeinfrastruktur.

Neben der feierlichen Eröffnung bestand der von Gesundheitsregion EUREGIO und der DAK Gesundheit organisierte länderübergreifende Gesundheitsgipfel aus einer Begleitmesse, auf der unterschiedliche Akteure der Gesundheitsbranche ihre Arbeit vorstellen. Im Rahmen von sechs Fachforen wurde zudem diskutiert, welche Bedeutung zum Beispiel die Apotheke für die zukünftige Pflegeversorgung einnimmt und wie Fachkräfte für das Gesundheitswesen gewonnen werden können.

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Gesundheit als „Megathema“ wahrnehmen

Am 15.05.2019 fand im NINO HOCHBAU eine Podiumsdiskussion zu dem Thema Gesundheit mit den Landratskandidatent Henni Krabbe (unabhängig), Dr. Volker Pannen (SPD) und Uwe Fietzek (CDU) statt. Nach einleitenden Impulsvorträgen von Elisabeth Eistrup von der Arbeitsgemeinschaft Pflege Grafschaft Bentheim und dem ehemaligen Nordhorner Chefarzt, Prof. Dr. med. Gerhard Pott wurde in einer lebhaften Diskussion die Bedeutung einer patientenorientierten Versorgung betont. Außerdem wurden Ansätze diskutiert, wie das Marketing der EUREGIO Klinik mit dem des Landkreises vernetzt werden könne.

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1. Pflegesymposium auf der Gesundheitsmesse Balance

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr das Pflegesymposium auf der Messe Balance in Nordhorn statt. Veranstalter waren die beiden innovativen Apotheker Abed Daka und Karin Ammeling – Vorstandsmitglieder der Gesundheitsregion EUREGIO –  in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. und der EUREGIO-KLINIK.

Die Moderation des 1. Pflegesymposiums übernahm Thomas Nerlinger, Geschäftsführer, Vorstand und Projektleiter der Gesundheitsregion EUREGIO. Über aktuelle Forschungsprojekte zu informieren und den Austausch zwischen den Akteuren anzuregen bildeten das Herzstück des 1. Pflegesymposiums in der Alten Weberei in Nordhorn.

Zunächst referierte Milorad Pajovic, Leiter Bereich Pflege bei der DAK Gesundheit über: „Der ländliche Pflegemarkt – brauchen wir regionale Kompetenzzentren?“. Eng verbunden mit dem Vortrag ist die Zusage für das Innovationsfondsprojekt „Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo)“, welches bundesweit mit hoher Spannung erwartet wird und am 01.10.2019 in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. und der Universität Osnabrück sowie den regionalen Kliniken und beiden Senioren- und Pflegestützpunkten der Landkreise in der Modellregion Landkreis Grafschaft Bentheim und Landkreis Emsland starten soll.

Der zweite Vortragsteil befasste sich mit den Neuigkeiten aus dem Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0. Projektleiter Thomas Nerlinger gab einen aktuellen Überblick zum Projekt.

Der dritte Vortragsteil war eine Live-Präsentation von Inhaber, Geschäftsführer und Initiator von Vitabook, Markus Bönig. Hier wurden digitale Lösungen für ganz alltägliche Problemlösungen in der Pflege aufgezeigt und vorgestellt.

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UKM wird neues Mitglied bei der Gesundheitsregion EUREGIO

Die Gesundheitsregion EUREGIO begrüßt das Universitätsklinikum Münster als neues Mitglied in seinem Netzwerk. Der Beitritt sei ein wichtiger Schritt, Hochleistungsmedizin in der Region bedarfsgerecht nutzbar zu machen.

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Podiumsdiskussion zum Thema „Pflege im Wandel“

Beim 1. DAK-Dialog in Niedersachsen diskutierte Prof. Teuteberg am 11. Februar 2019 in Hannover mit Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebeauftragter der Bundesregierung sowie Thomas Nerlinger, Gesundheitsregion EUREGIO unter der Moderation von Olli Briesch (deutscher Hörfunk- und Fernsehmoderator, WDR 1 Live) über Pflegekompetenzzentren und Reformkonzepte zur Neuausrichtung der Pflege. Mit zehn Millionen Euro fördert der Innovationsfonds das Konzept regionaler Pflegekompetenzzentren. Als Pilot entsteht das erste Zentrum in der niedersächsischen Modellregion Landkreis Grafschaft Bentheim/Landkreis Emsland. Die Evaluation der sozio-technischen Innovationen erfolgt durch die Universität Osnabrück (Prof. Teuteberg und Prof. Hülsken-Giesler, Profillinie Digitale Gesellschaft – Innovation – Regulierung). Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Workshop in Lingen

Am 06.02.2019 kamen die Reko Akteure zu einem Workshop in Lingen zusammen. Ziel war es die Strukturen der Pflegeversorgung vor Ort kennenzulernen und Bedarfe zur Optimierung zu identifizieren. Anschließend wurde den Teilnehmern das Reko Case Management Konzept vorgestellt.

Projektvorstellung auf dem DAK Pflegetag

Am 14.11.2019 wurde das Projekt Reko auf dem DAK Pflegetag in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorstandsvorsitzender Andreas Storm bekräftigte, dass das Projekt Reko eine aktive Antwort auf den zunehmenden Pflegebedarf sei.

Workshop im zukünftigen Reko

Am 19.09.2018 kamen die Akteure des Rekos in den Räumlichkeiten des ehemaligen Marienkrankenhauses in Nordhorn zusammen. Hier soll ab 01.10.2019 das Regionale Pflegekompetenzzentrum als Pilotprojekt entstehen. Innerhalb von vier Jahren werden dann innovative Konzepte für die Pflege entwickelt und evaluiert, um Lösungen für die zukünftigen Herausforderungen der Pflegeversorgung zu schaffen.

Pressespiegel

05.10.2019 DAK Fit: Neue Idee für die Pflege: Spahn startet Pilotprojekt. Zum Beitrag.

04.10.2019 NOZ: Startschuss für regionales Pflegekompetenzzentrum.

02.10.2019 Bremer Nachrichten: Zentrum für Pflegebedürftige.

02.10.2019 BSZ: Neues Zentrum berät bei der Pflege.

02.10.2019 Grafschafter Nachrichten: Pflegeberatung rückt ins Blickfeld.

02.10.2019 HAKU: Neues Zentrum berät in der Pflege.

02.10.2019 BREV: Projekt soll Pflegebedürftige entlasten.

02.10.2019 Weser Kurier: Zentrum für Pflegebedürftige.

01.10.2019 ZDF: Pflegekompetenzzentrum soll Versorgung verbessern. Zum Beitrag.

01.10.2019 NDR 1: Pflegekompetenzzentrum startet in Nordhorn. Zum Beitrag.

01.10.2019 Welt: Neues Zentrum stellt Pflegebedürftigen Helfer zur Seite.

01.10.2019 Cellesche Zeitung: Neues Zentrum stellt Pflegebedürftigen Helfer zur Seite.

01.10.2019 Evangelischer Pressedienst: Jens Spahn gibt Startschuss für Pflege-Modellprojekt.

01.10.2019 Focus Online: Neues Zentrum stellt Pflegebedürftigen Helfer zur Seite.

22.02.2019 Europaticker: Angesichts des demografischen Wandels und der steigenden Zahl Pflegebedürftiger wird die Robotik in der Pflege immer wichtiger. Zum Artikel.

12.02.2019 EPD: Bundesbeauftragter Westerfellhaus lobt Pflege-Modellprojekt Nordhorn. Zum Artikel.