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Im Blickpunkt

V.l.n.r.: Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler (Lehrstuhl für Pflegewissenschaft an der Universität Osnabrück), Dr. med. Arno Schumacher (Vorstandsvorsitzender Gesundheitsregion EUREGIO e.V.), Andreas Storm (Vorstandsvorsitzender DAK-Gesundheit), Uwe Fietzek (Landrat Landkreis Grafschaft Bentheim), Dr. Carola Reimann (Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Dr. Sigrid Kraujuttis (Sozialdezernentin Landkreis Emsland), Gitta Mäulen (Dezernentin Landkreis Grafschaft Bentheim)

Regionales Modellprojekt: Die ersten Pflegebedürftigen werden betreut

  • Pflegekompetenzzentrum von DAK-Gesundheit und Gesundheitsregion EUREGIO startet planmäßig in 2. Phase
  • Niedersachsens Sozialministerin Reimann informiert sich über den Stand und lobt innovativen Charakter des Projekts

Nordhorn, 7. September 2020. Das erste Regionale

Pflegekompetenzzentrum (ReKo) startet planmäßig in die zweite Phase und nimmt seine Arbeit auf: In dem gemeinsamen Projekt von DAK-Gesundheit, der Universität Osnabrück und Gesundheitsregion EUREGIO werden jetzt die ersten Pflegebedürftigen betreut. Um die optimale individuelle Versorgung kümmern sich fünfzehn Pflege-Expertinnen und -Experten, sogenannte Case Manager. Auch die Angehörigen profitieren von den neuen Strukturen. Seit dem Startschuss im Herbst 2019 wurden die Case Manager geschult, ein regionales Netzwerk von Pflege-Akteuren aufgebaut sowie eine IT-Plattform installiert. Bei einem Besuch in der niedersächsischen Modellregion Landkreis Grafschaft Bentheim/Landkreis Emsland zeigte sich Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann beeindruckt und lobte das große Engagement aller Beteiligten und den innovativen Geist des Projektes. Ziel des ReKo ist, dass bis Anfang 2023 rund 1200 Pflegebedürftige und ihre Familien vom ReKo profitieren. Das Projekt wird mit zehn Millionen Euro vom Innovationsfonds der Bundesregierung gefördert.

Ministerin Carola Reimann: „Digitale Projekte haben ein großes Potenzial, die Strukturen in der Pflege nachhaltig und strukturell zu verbessern. Ganz wichtig ist dabei aber immer, dass der menschliche Aspekt nicht zu kurz kommt, denn gerade die Pflege ist vor allem ein Dienst von Menschen an Menschen. In diesem innovativen Projekt verbinden sich dank des großen Engagements aller Beteiligten beide Aspekte zum Wohle der Pflegebedürftigen, ihrer Angehörigen, aber auch der Beschäftigten.“

„Qualität der Pflege steht im Mittelpunkt“
Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, sagt: „Herzstück des Regionalen Pflegekompetenzzentrums sind die Case Manager. Alle Pflegeleistungen für eine Person sind bei ihnen gebündelt – die Qualität der Pflege steht im Mittelpunkt. Das ReKo ist somit ein Leuchtturmprojekt und ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Pflege.“

Grundlage vernetzter Arbeit: neue IT-Plattform
Die vor Ort bei den beteiligten Kooperationspartnern dezentral tätigen Case Manager haben eine zentrale Rolle im ReKo, weil eine professionelle Organisation von Leistungen, Terminen und Schnittstellen die Lebensqualität von Pflegebedürftigen erhöht. Als Grundlage dieser vernetzten Arbeit wurde eine neue, sektorenübergreifende IT-Plattform geschaffen. Hier laufen alle für die Pflege einer Person relevanten Informationen zusammen. Sozialdienste, Senioren- und Pflegestützpunkte, Ärzte, Pflegeheime und -dienste oder Caterer können sich vernetzen und zum Beispiel wichtige Dokumente austauschen. Auch pflegende Angehörige haben Zugriff auf die Plattform und finden umfangreiche regionale Informationen zur Pflege an einer Stelle. Als weitere Unterstützung werden in den kommenden Monaten Angehörige bei Bedarf mit Tablets ausgestattet. Die Case Manager sind die direkten Ansprechpartner für Pflegebedürftige und deren Angehörige, sie planen die Pflege und koordinieren die Zusammenarbeit aller Beteiligten.

„Ein Erfolg für die Menschen in unserer Region“
Thomas Nerlinger, Geschäftsführer und Projektleiter der Gesundheitsregion EUREGIO, sagt: „Mit dem Start der Arbeit der Case Manager zahlt sich die lange und vertrauensvolle Vorarbeit nun aus. Ich bin sicher, dass wir unser Projekt ReKo gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wie Landkreisen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen zu einem großen Erfolg für die Menschen in unserer Region führen. Hoffentlich macht das Konzept Schule, sodass auch andere Teile Deutschlands von der Idee profitieren.“

Ziel des Projekts: 1200 Teilnehmer bis 2023
Derzeit werden für das Projekt Teilnehmer ausgewählt. Bis Ende 2020 sollen 200 Menschen, die aktuell oder in Zukunft auf Pflege angewiesen sind, im Rahmen des ReKo betreut werden. Bis Anfang 2023 werden 1200 angestrebt. Um das Projekt wissenschaftlich auswerten zu können, werden alle Probanden gebeten, einen Evaluationsbogen auszufüllen.

Zur Gesundheitsregion EUREGIO e.V. gibt es unter www.gesundheitsregion-euregio.eu nähere Informationen.

Von links nach rechts:

Paula Nordemann  Pflegestützpunkt, Hanna Reurik Pflegestützpunkt und Gesundheitsregion EUREGIO, Johannes Alsmeier SpD Grafschaft Bentheim, Inga Koopmann MDK, Karin Platje MGH Senfkorn, Dr. Christine Kües, Thomas Nerlinger Gesundheitsregion EUREGIO, Gunda Diekmann MGH Senfkorn

MDKN und Landkreis setzen sich für eine verbesserte pflegerische Versorgung ein

Der Pflegestützpunkt des Landkreises Grafschaft Bentheim und der MDKN (Medizinische Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen) luden kürzlich zu einer gemeinsamen außerordentlichen Dienstbesprechung ein. Gemeinsam mit weiteren Akteuren und Kooperationspartnern soll eine  Zusammenarbeit in der pflegerischen Versorgung der Menschen in der Grafschaft Bentheim ausgebaut werden.

Die stellvertretende Abteilungsleitung des Gesundheitsamtes Frau Dr. Kües begrüßt die teilnehmenden Akteure, wie den Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises (SpD) und die mobile Demenzberatung, sowie das Kooperationsprojekt Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo) der Gesundheitsregion EUREGIO e.V.. Frau Dr. Kües sieht einen erheblichen Mehrwert in der Vernetzung des Pflegestützpunktes mit dem Case Management des ReKo-Projektes und dem MDKN. „Zwingend notwendig ist ein reibungsloser und abgestimmter Ablauf für die Versorgung der Menschen, weshalb die angestrebte Vernetzung elementar ist“ sagt Frau Dr. Kues. Darüber hinaus unterstreicht der  Landkreis Grafschaft Bentheim mit dem den Handlungsschwerpunkt Pflege  dieses Thema.

Im Landkreis Grafschaft Bentheim sind nach den aktuellen Zahlen des statistischen Landesamtes Niedersachen etwa 6.600 Menschen pflegebedürftig. „Knapp die Hälfte der Betroffenen werden Zuhause -ohne Pflegedienst, nur von Angehörigen gepflegt“, beziffert Paula Nordemann als Mitarbeiterin des Pflegestützpunktes die Situation im Landkreis. Zu den Pflegebedürftigen zählen Menschen, die bereits einen Pflegegrad haben. Um diesen zu bekommen und damit auch Ansprüche auf bestimmte Leistungen der Pflegekasse zu erhalten, bedarf es einer Einschätzung der Pflegebedürftigkeit. Hier kommt der MDKN ins Spiel: „Etwa 450 Pflegegutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung führen Hausbesuche in Niedersachsen durch, um bei den Versicherten die Pflegebedürftigkeit festzustellen“, so Inga Koopmann Teamleitung Grafschaft Bentheim/Emsland vom MDKN. Die Gutachter und  Gutachterinnen haben häufig den ersten häuslichen Kontakt zu den Pflegebedürftigen.  Allerdings werden aktuell die Gespräche auf Grund der Corona-Pandemie nur telefonisch geführt bis mindestens Ende September. Dabei vereinfacht der Blick in die häusliche Umgebung und das persönliche Kennenlernen der Antragsteller die korrekte Einschätzung und soll daher demnächst wieder aufgenommen werden.

Bei der Umstellung 2017 von Pflegestufen auf Pflegegraden ging es auch besonders darum, Menschen mit einer Demenz gerecht zu werden. Diese fielen bei der vorherigen Einstufung häufig durchs Raster. Dennoch gibt es bei der Betreuung und Versorgung von demenziell Erkrankten und deren Angehörigen noch viele Baustellen, zeigen  Karin Platje und Gunda Diekmann– Projektmitarbeiterinnen der mobilen Demenzberatung am Mehrgenerationenhaus Senfkorn in Emlichheim – auf. Demenz ist noch immer ein riesiges Tabuthema. Lediglich 20% der Bevölkerung ist gut über diese Erkrankung informiert, berichten die Demenzberaterinnen. Das merkt man auch daran, dass Angehörige, die Betroffene betreuen und versorgen, sich erst sehr spät Beratung suchen und dann oftmals bereits am Ende ihrer Kräfte sind. Daher ist das Hauptanliegen des neuen dreijährigen Projektes „mobile Demenzberatung“ die Angehörigen früher und intensiver zu begleiten und zu unterstützen.

Menschen mit besonderen Bedarfen versucht auch der SpD zu erreichen. Die Zielgruppe des SpD sind Betroffene mit psychischen Erkrankungen, aus denen sich eine Krisensituation ergibt. „Oft sind wir die letzte Anlaufstelle“, berichtet Johannes Alsmeier, Mitarbeiter des SpD. Vielfach  kommen Hinweise von Dritten, die sich um Betroffene sorgen. Pflegebedürftigkeit und psychische Probleme treten oft parallel auf und sind daher in der Zuständigkeit des Hilfesystems schwer abzugrenzen.

Um die Menschen mit den unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen frühzeitig zu erreichen, ist die gegenseitige Vernetzung unterschiedlicher Akteure bedeutsam. Hier setzt auch das Projekt ReKo an: „Das vom Innovationsfond geförderte Projekt kooperiert eng mit dem Pflegestützpunkt und dem Sozialdienst der Euregio-Klinik“, so Thomas Nerlinger, Projektleiter und Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. „Uns geht es darum, keine Parallelstrukturen zu schaffen, sondern die bestehende Regelversorgung zu erweitern“ erklärt Hanna Reurik, Projektkoordinatorin des ReKo-Projektes und Mitarbeiterin des Pflegestützpunktes. Durch die Case Manger des ReKo Projektes werden Pflegebedürftige und Angehörige mit komplexen Problemen unter Einbeziehung eines Digitalen Ökosystems intensiv begleitet. Dazu ist es unabdingbar Hand in Hand mit den beschriebenen Akteuren zusammen zu arbeiten um ein abgestimmtes Versorgungsnetz vorzuhalten. Denn die Ziele sind oftmals deckungsgleich: Möglichst lange in der eigenen Häuslichkeit zu bleiben.

Training CM

Die ReKo Case-Manager präsentieren sich motiviert und sportlich aktiv. Foto: privat

Wiebke Wiegerink führte professionell durch die Schulung und gab neue Impulse Foto: privat

Aktiv am Leben teilnehmen – Schulung des Sanitätshauses M+L aus Ochtrup

Im Rahmen der Schulung „Aktivierende Pflege“ hat Wiebke Wiegerink (Sanitätshaus M+L aus Ochtrup – Mitglied in der Gesundheitsregion EUREGIO) die ReKo-Case-ManagerInnen des Landkreises Emsland und der Grafschaft Bentheim über die Themen Mobilität und Pflege informiert.

Als Ergotherapeutin ist Wiebke Wiegerink Expertin in Fragen der Mobilität und Aktivität für Menschen mit Einschränkungen in ihrer Beweglichkeit.

Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Befähigung zur Selbstständigkeit, denn Autonomie bedeutet Lebensqualität. Unter Berücksichtigung der persönlichen Ressourcen der Klienten findet eine individuelle Beratung und Erprobung der Hilfsmittel vor Ort statt.

Beginnend beim Haltegriff fürs Bad, über den Rollator bis hin zu Elektromobilen – so umfangreich wie das Angebot der Hilfsmittel ist, so spezifisch sind die Anforderungen und Wünsche der Klienten.

In Korrelation mit dem ReKo-Projekt ergeben sich hieraus eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Versorgung der Klienten. Die ReKo-Case-ManagerInnen haben durch die Fortbildung die Diversität im Bereich der Hilfsmittelversorgung kennen gelernt und konnten ausgewählte Mobilitätstrainer selbst testen. Durch diese Erfahrung wurde die Expertise gefördert und der Zusammenhang von Mobilität und Selbstbestimmung neu definiert.

ReKo-Team wächst weiter – Bereitstellung von Büros bei Kooperationspartnern

Das Inovationsfondsprojekt “Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo)“ startete am 01.10.2019 im Beisein des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn beim Länderübergreifenden Gesundheitsgipfel der Gesundheitsregion EUREGIO in Nordhorn (Foto). Seitdem ist das ReKo-Team weiter gewachsen. „Wir freuen uns über ein tolles ReKo-Team mit nunmehr 20 Mitarbeitenden. Dazu zählen 14 ReKo-Case-ManagerInnen, die zum Teil in Teilzeitarbeit tätig sind. Davon haben acht ihre Tätigkeit im April aufgenommen. Thomas Diekmann aus Laar verstärkt seit Anfang Juli die Projektassistenz“, so Projektleiter Thomas Nerlinger und ergänzt: „Die Einsatzorte der ReKo-Case-ManagerInnen befinden sich vor Ort bei den Kooperationspartnern in der Modellregion. Wir sind sehr glücklich, dass uns die Kooperationspartner in den letzten Wochen freundlicherweise Büroräumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben. So können unsere ReKo-Case-ManagerInnen mit den Teams der Kooperationspartner vor Ort optimal zusammenarbeiten.“ Übersicht des ReKo-Teams

Dazu zählen in der Grafschaft Bentheim die EUREGIO-KLINIK und das Gesundheitsamt (Pflegestützpunkt) des Landkreises Grafschaft Bentheim in Nordhorn und die Familienservicebüros in Uelsen (Niedergrafschaft) und Bad Bentheim (Obergrafschaft). Im Emsland sind die ReKo-Case-Manager im Kreishaus des Landkreises Emsland und im Ludmillenstift in Meppen, im Bonifatius-Hospital in Lingen, im Elisabeth-Krankenhaus der Niels-Stensen-Kliniken in Thuine und im Hümmling-Hospital in Sögel untergebracht.

Auf dem Campus der EUREGIO-KLINIK in der „Verwaltung 2“ (ehemalige Krankenpflegeschule im Höhenkörbener Weg) hat die Gesundheitsregion EUREGIO mit dem ReKo-Team Anfang Juli weitere Räumlichkeiten im Erdgeschoss angemietet. Damit steht jetzt auch ein großer Besprechungsraum zur Verfügung. Der Zugang zu den Räumlichkeiten im Erdgeschoss erfolgt barrierefrei über den Parkplatz vor den Verwaltungsgebäuden der EUREGIO-KLINIK.

Treffen in der „Rappelkiste“ mit (von links): Lübbertus Rehwinkel („Rappelkiste“), Marlies Schomakers (Stadt Nordhorn), Hanna Naber (MdL, SPD), Thomas Schöler („Rappelkiste“) und Gerd Will (SPD). Foto: privat

Kita-Ausbau und Gesundheitsregion Euregio vorgestellt

 

Die Landtagsabgeordnete Hanna Naber (SPD) besuchte vor Kurzem die Stadt Nordhorn. Auf dem Programm standen Themen wie der Ausbau der Kita „Rappelkiste“ und die Gesundheitsregion Euregio.

Nordhorn Im Rahmen der regelmäßigen Bereisungen des Wahlkreises Grafschaft Bentheim besuchte die Landtagsabgeordnete Hanna Naber, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in der SPD-Landtagsfraktion, mit örtlichen Vertretern sowohl den Verein „Rappelkiste“ als auch den Verein Gesundheitsregion Euregio.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem Vorstand, bestehend aus Thomas Schöler und Lübbertus Rehwinkel, der Leiterin der Kita „Rappelkiste“, Ines Müller, und der Stadträtin Marlies Schomakers stand die weitere Entwicklung bei der Versorgung mit Betreuungseinrichtungen. Wichtig waren Themen, wie „Keine Überlastung der Kita-Träger mit neuen zusätzlichen teuren Maßnahmen“. Gleichzeitig wiesen die Praktiker in den Kita-Leitungen darauf hin, dass den Trägern und den Kommunen die Stärkung der dualen Ausbildung ohne Schulgeld, am besten mit Ausbildungsvergütungen, wichtig sei. Damit könnten bestimmt, auf die Dauer gesehen, mehr Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden. Dabei sei der Landkreis als Schulträger in der Berufsausbildung ebenfalls gefragt. Allein der rasante Ausbau von Kita-Plätzen in Nordhorn betreffe zwei neue Standorte der Rappelkiste und führe zu einem zusätzlichen Personalbedarf in den nächsten zwei Jahren, bei Betriebsaufnahme von über 30 qualifizierten Neueinstellungen. Es sei bereits jetzt schwer im Markt Stellen entsprechend zu besetzen.

Bei der Besichtigung der Standorte der zukünftigen Kitaeinrichtungen des Vereins „Rappelkiste“ wurden sowohl die vorhandenen Räumlichkeiten besichtigt als auch über Chancen des anstehenden Ausbaus als zukünftiger Kita-Standort gesprochen. Gerd Will, Sprecher der SPD-Kreisfraktion, regte an, einen Teilbereich am Döppers Weg für eine Bepflanzung mit Obstbäumen und Sträuchern zu reservieren. Hierbei könnte eine Streuobstwiese entstehen, die von der Kita dauerhaft gepflegt werden könne. Er werde sich bei der Jägerschaft dafür entsprechend einsetzen.

Im zweiten Teil des Informationsbesuchs stellte der Projektleiter Thomas Nerlinger das Projekt der Gesundheitsregion Euregio vor. Die Versorgung älterer und auf Pflege angewiesener Menschen sei eine der großen gesellschafts- und sozialpolitischer Herausforderungen. Um in unterversorgten Regionen und den damit absehbaren Versorgungsproblemen entgegenzuwirken, möchte man das Projekt in die Praxis umsetzen und weiterentwickeln. Das regionale Pflegekompetenzzentrum (ReKo) wurde intensiv diskutiert. Hanna Naber lobte das Engagement des Landkreises Grafschaft Bentheim und den Landkreises Emsland für eine gemeinsame kreisübergreifende regionale Lösung, bei der zudem viele Fördermittel (zehn Millionen Euro) für die Verbesserung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung eingesetzt werden können.

 

Quelle: https://www.gn-online.de/nordhorn/kita-ausbau-und-gesundheitsregion-euregio-vorgestellt-356274.html

Pflegeangebote im Emsland sollen besser vernetzt werden

 

Lingen. Das auf Kooperation setzende Regionale Pflegekompetenzzentrum (ReKo) bietet eine gute Option, die Infrastruktur der vielfältigen Pflegeangebote im Landkreis Emsland zu verbessern. Davon ist Richard Peters, Fachbereichsleiter Soziales des Landkreises Emsland überzeugt.

Ziel sei es, die digitale Vernetzung und den Datenaustausch zu optimieren und so am Ende auch künftig eine bedarfsgerechte Versorgung für Menschen zu erreichen, die auf Pflege angewiesen seien, sagte Peters in einer Sitzung des Landkreis-Sozialausschusses in Lingen. Am 1. Oktober 2019 war bei einem Gesundheitsgipfel im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn der Startschuss für das bundesweit erste Regionale ReKo gegeben worden. Konsortialführer des Projektes ist die DAK Gesundheit. Als Konsortialpartner sind die Gesundheitsregion Euregio und die Universität Osnabrück beteiligt. Kooperationspartner sind die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim.

Fördersumme beträgt fast zehn Millionen Euro

Bei dem ReKo handelt es sich um ein vom Gemeinsamen Bundesausschuss, dem höchsten Beschlussorgan der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, um ein neues Projekt, das aus dem  Innovationsfonds zur Förderung von neuen Versorgungsformen finanziert wird. Die Fördersumme beläuft sich auf 9,97 Millionen Euro; die Förderdauer umfasst vier Jahre.

ReKo baut schwerpunktmäßig auf zwei Säulen auf: Zum einen auf eine IT-Plattform zur Vernetzung der an der Pflege beteiligten Akteure im Gesundheitswesen sowie dem Aufbau eines unabhängigen „Care und Case- Management in der Modellregion Grafschaft Bentheim und Emsland. Auf komplexe Lebenslagen von Personen mit medizinisch-pflegerischen Bedarfen soll gerade auch nach Krankenhausaufenthalt differenzierter reagiert werden.

„Das bestehende System wird vor große Herausforderungen gestellt“

Die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim haben sich als Gesundheitsregionen, aber auch als langjährige Träger von Pflegestützpunkten an den vorbereitenden Gesprächen beteiligt. Der demografische Wandel, die zunehmende Zahl von älteren und pflegebedürftigen Menschen werden nach Einschätzung von Peters das bestehende System vor große Herausforderungen stellen. Nach einer bundesweit erhobenen Pflegestatistik bezogen Ende 2017 im Landkreis Emsland 16.306 Personen Leistungen der Pflegeversicherung. „Es ist zu erwarten, dass sich die Zahl spätestens bis 2030 auf über 18.000 erhöhen wird“, sagte Peters.

Schon jetzt gibt es nach seinen Worten im Landkreis Emsland mit dem Pflegestützpunkt und dem Demenz- Servicezentrum sehr gute Unterstützungsangebote für Pflegebedürfte und ihre Angehörigen. Mit dem ReKo-Projekt werden zehn zusätzliche Case-Manager-Stellen geschaffen, vier in der Grafschaft und sechs im Emsland, dazu je eine Koordinatorenstelle für die beiden Landkreise. Die Koordinatorinnen und sechs Case- Manager wurden bereits eingestellt, vier weitere Stellen werden voraussichtlich zum 1. April .2020 besetzt.

Dezentrales Beratungsangebot

Im Landkreis Emsland sollen die Case Manager beim Pflegestützpunkt in der Kreisverwaltung und bei den Krankenhäusern in Lingen, Meppen, Papenburg, Sögel und Thuine angebunden werden. Diese Anbindung sichert dem Fachbereichsleiter zufolge ein dezentrales Beratungsangebot, eine gute Einbindung der Krankenhäuser sowie der vielen Pflegeanbieter und lässt eine deutliche Verbesserung der Versorgungssituation gerade auch bei komplexen Fällen erwarten.

Im Namen der  CDU-Fraktion zeigten sich Magdalena Wilmes, Ulla Haar und Klaus Prekel begeistert von dem Projekt. Wilmes: „Dies ist eine gute Option, um die Herausforderungen in der Pflege zu meistern und die Angehörigen bei der Pflege zu entlasten.“ Haar meinte, dass andere Landkreise das Emsland wegen dieses Konzeptes beneiden würden und Prekel sprach von gut angelegtem Geld. Edeltraut Graeßner (SPD) forderte dazu auf, bei dem Projekt auch die Arbeit der Pflegekräfte in den Blick zu nehmen.

Quelle: https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/2018436/pflegeangebote-im-emsland-sollen-besser-vernetzt-werden (Stand: 26. März 2020)

Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink informiert sich beim UKM über ReKo-Projekt

 

Am 21. Februar 2020 hat sich die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Bündnis 90/Die Grünen, von Thomas Nerlinger (Projektleiter Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo), Gesundheitsregion EUREGIO) und Ulrich Kurlemann (Leiter Sozialdienst/Case Management Universitätsklinikum Münster – UKM) aus erster Hand über den Verlauf des Innovationsfondsprojektes ReKo informiert. Das Treffen fand in den Räumlichkeiten des Geschäftsbereichs Sozialdienst/Case Management beim UKM statt, das ReKo als Kooperationspartner unterstützt.

“Ich freue mich über alle Aktivitäten, die dem Aufbau von regional koordinierter Versorgung bei Gesundheit und Pflege dienen. Gerade Menschen mit komplexeren Erkrankungen und vielfältigen Unterstützungsbedarf können davon profitieren”, so Maria Klein-Schmeink.

„Wir versuchen die bestmögliche Versorgung jedes einzelnen Patienten zu gewährleisten. Auch mit  Blick auf die nachstationäre Versorgung kooperiert der Sozialdienst am UKM zukünftig mit ReKo und allen anderen der Behandlung Beteiligten innerhalb und außerhalb des Klinikums“, so Ulrich Kurlemann.

„Ich freue mich über das Interesse an unserer Projektarbeit und die Unterstützung des UKM. Das ist eine besondere Wertschätzung und Motivation für unser Team“, so Thomas Nerlinger.

Maria Klein-Schmeink nahm bereits am 01.10.2019 beim länderübergreifenden Gesundheitsgipfel anlässlich des ReKo-Projektstarts an der Gesprächsrunde zum Thema „Weiterentwicklung der Pflegeversicherung“ in Nordhorn teil.

Lingener Tagespost: Team entwickelt neue Konzepte für die Pflege

 

Regionales Pflegekompetenzzentrum wird weiter ausgebaut

NORDHORN Die 1958 als erste Europaregion gegründete Euregio ist ein deutsch-niederländischer Zweckverband, dem unter anderem die Grafschaft Bentheim, Stadt und Landkreis Osnabrück sowie Teile des südlichen Emslands angehören. 2011 wurde schließlich die mittlerweile 172 Mitglieder zählende Gesundheitsregion Euregio gegründet.
Ein großes Thema der Gesundheitsfachleute war zu Jahresbeginn beim Besuch der Euregio-Klinik in Nordhorn das Ende 2019 in Räumen des ehemaligen Marienkrankenhauses in Nordhorn gestartete Pilotprojekt des Regionalen Pflegekompetenzzentrums (ReKo). Innerhalb von vier Jahren sollen dort innovative Konzepte für die Pflege entwickelt und evaluiert werden.
Laut dem zuständigen Projektleiter Thomas Nerlinger zählen zu den Kooperationspartnern neben den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim zahlreiche Kliniken, die DAK Gesundheit und die Universität Osnabrück: „Nur gemeinsam kann es uns gelingen, dieses modellhafte Versorgungsangebot, ergänzend zu vorhandenen Senioren- und Pflegestützpunkten und Sozialdiensten in den Kliniken, für Pflegebedürftige und ihre Angehörige zu schaffen.“
Erst am 1. Februar waren sechs weitere ReKo-CaseManager eingestellt worden, darunter Marilena Beck für den Pflegestützpunkt Landkreis Emsland. „Weitere ReKo-Case-Manager sind in enger Abstimmung mit dem Projektträger für Einsatzorte in den Kliniken im Emsland und in der Niedergrafschaft Anfang April vorgesehen“, heißt es in der Mitteilung.
„Durch unsere Projekte verstärkt sich erfreulicherweise die Zusammenarbeit der Landkreise Grafschaft Bentheim und Emsland auf dem Gebiet von Gesundheitsthemen, unterstützt durch die Universitäten und Hochschulen Münster, Groningen, Osnabrück und durch viele Kooperationspartner. Zukunftsorientierte Fortentwicklung gemeinsamer Gesundheitsstrukturen, modellhaft, überregional, digital, Grenzen und Sektoren überschreitend, ökonomisch orientiert – das ist die Perspektive für 2020“, erklärte der Vorsitzende der Gesundheitsregion, Arno Schumacher.

Zweites Thema war die Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, deren Neubau in Kürze in Nordhorn eingeweiht wird. Laut der Gesundheitsregion wird diese Einrichtung über die Grenzen der Region hinaus „wichtige Aufgaben“übernehmen.

Gesundheitsregion EUREGIO startet mit Schwung ins neue Jahr

„Das neue Jahr(-zehnt) ist noch jung, die Pläne unseres Vereins Gesundheitsregion EUREGIO sind groß. Beeindruckend ist unsere Mitgliederzahl von aktuell über 170 Mitgliedern und ebenso beeindruckend sind Bedeutung und Strahlkraft zahlreicher aktiver Mitglieder“, so begrüßt der Vorsitzende Dr. Arno Schumacher die rund 80 Gäste der Neujahrsvisite in der EUREGIO-KLINIK und ergänzt: „Mitte März werden wir mit einer kleinen Delegation zum EU-Parlament nach Brüssel reisen, um dort mit Unterstützung des Europaparlaments-Abgeordneten Jens Gieseke Gespräche mit kompetenten Vertretern Europäischer Gesundheitspolitik führen. Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung ist dabei das Leitthema, Medizinisches Fachpersonal, Versorgung mit Ärzten, Studienkonzepte mit Grenzüberschreitung, wie Oldenburg-Groningen und das Universitätsklinikum Münster (UKM) wollen wir ansprechen und die deutsche EU-Präsidentschaft als Chance nutzen. Ganz oben auf unserer Agenda steht auch „Pflege“. Zukunftsorientierte Pflege-Versorgungsmodelle wie unser Innovationsfonds-Projekt Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo) mit dem Schwerpunkt Case-Management, Sektoren-Verknüpfung, Vernetzung aller Elemente der Pflege, vom Patienten Zuhause, über Familien und Hausarzt, ambulante Pflege und Sozial-Versorger bis hin zu Regionalen Kliniken und evaluierenden Universitäten. Und das mit zunehmendem Blick auf Grenzüberschreitung und Digitalisierung.“

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Deutscher Bundestag treibt Digitalisierung im Gesundheitswesen voran

Am 07.11.2019 hat der deutsche Bundestag das Digitale Versorgungs-Gesetz (DVG) verabschiedet und damit einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Digitalisierung im Gesundheitswesen gemacht. „Es wird höchste Zeit, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland digitaler und damit patientenfreundlicher wird. Wir freuen uns über den politischen Rückenwind aus Berlin“, so Thomas Nerlinger, Geschäftsführer bei der Gesundheitsregion EUREGIO. Mit Blick auf das kürzlich gestartete Projekt ReKo ergänzt der Projektleiter: „Nun haben wir die Chance, bürokratische Hürden abzubauen, die Patientenrechte zu stärken und Innovationen zu nutzen. Faxe, Rezepte, Arztbriefe und Krankmeldungen auf Papier gehören somit hoffentlich bald der Vergangenheit an. Mit unseren Projektleuchttürmen sind wir länderübergreifend Vorreiter unserer Region und untersuchen darüber hinaus die positiven Effekte der Digitalisierung durch unsere Forschungspartner.“ Prof. Dr. Frank Teuteberg vom Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück begrüßt das DVG ebenfalls: „Für unsere aktuellen Projekte ReKo, Apotheke 2.0 sowie Dorfgemeinschaft 2.0 ist das DVG eine große Erleichterung, für zukünftige Projekte insbesondere im Bereich Künstlicher Intelligenz, Big Data und Präzisionsmedizin sowie der Entwicklung digitaler Ökosysteme zur sektorenübergreifenden Vernetzung der Akteure in der Gesundheitsversorgung ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten.“

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Erfolgreicher Projektstart von Reko

Am 01.10.2019 wurde das Projekt Reko feierlich auf dem länderübergreifenden Gesundheitsgipfel in Nordhorn eröffnet. Gesundheitsminister und Projektschirmherr Jens Spahn würdigte das Vorhaben als wichtigen Beitrag für die zukünftige Pflegeversorgung. Mit mehr als 280 Besuchern war die Projekteröffnung in Nordhorn restlos ausgebucht. Das regionale und überregionale Interesse unterstreicht die große Bedeutung des Projektes für eine zukunftsfähige Pflegeinfrastruktur.

Neben der feierlichen Eröffnung bestand der von Gesundheitsregion EUREGIO und der DAK Gesundheit organisierte länderübergreifende Gesundheitsgipfel aus einer Begleitmesse, auf der unterschiedliche Akteure der Gesundheitsbranche ihre Arbeit vorstellen. Im Rahmen von sechs Fachforen wurde zudem diskutiert, welche Bedeutung zum Beispiel die Apotheke für die zukünftige Pflegeversorgung einnimmt und wie Fachkräfte für das Gesundheitswesen gewonnen werden können.

Impressionen zum Projektstart finden Sie hier.

Gesundheit als „Megathema“ wahrnehmen

Am 15.05.2019 fand im NINO HOCHBAU eine Podiumsdiskussion zu dem Thema Gesundheit mit den Landratskandidatent Henni Krabbe (unabhängig), Dr. Volker Pannen (SPD) und Uwe Fietzek (CDU) statt. Nach einleitenden Impulsvorträgen von Elisabeth Eistrup von der Arbeitsgemeinschaft Pflege Grafschaft Bentheim und dem ehemaligen Nordhorner Chefarzt, Prof. Dr. med. Gerhard Pott wurde in einer lebhaften Diskussion die Bedeutung einer patientenorientierten Versorgung betont. Außerdem wurden Ansätze diskutiert, wie das Marketing der EUREGIO Klinik mit dem des Landkreises vernetzt werden könne.

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1. Pflegesymposium auf der Gesundheitsmesse Balance

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr das Pflegesymposium auf der Messe Balance in Nordhorn statt. Veranstalter waren die beiden innovativen Apotheker Abed Daka und Karin Ammeling – Vorstandsmitglieder der Gesundheitsregion EUREGIO –  in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. und der EUREGIO-KLINIK.

Die Moderation des 1. Pflegesymposiums übernahm Thomas Nerlinger, Geschäftsführer, Vorstand und Projektleiter der Gesundheitsregion EUREGIO. Über aktuelle Forschungsprojekte zu informieren und den Austausch zwischen den Akteuren anzuregen bildeten das Herzstück des 1. Pflegesymposiums in der Alten Weberei in Nordhorn.

Zunächst referierte Milorad Pajovic, Leiter Bereich Pflege bei der DAK Gesundheit über: „Der ländliche Pflegemarkt – brauchen wir regionale Kompetenzzentren?“. Eng verbunden mit dem Vortrag ist die Zusage für das Innovationsfondsprojekt „Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo)“, welches bundesweit mit hoher Spannung erwartet wird und am 01.10.2019 in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. und der Universität Osnabrück sowie den regionalen Kliniken und beiden Senioren- und Pflegestützpunkten der Landkreise in der Modellregion Landkreis Grafschaft Bentheim und Landkreis Emsland starten soll.

Der zweite Vortragsteil befasste sich mit den Neuigkeiten aus dem Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0. Projektleiter Thomas Nerlinger gab einen aktuellen Überblick zum Projekt.

Der dritte Vortragsteil war eine Live-Präsentation von Inhaber, Geschäftsführer und Initiator von Vitabook, Markus Bönig. Hier wurden digitale Lösungen für ganz alltägliche Problemlösungen in der Pflege aufgezeigt und vorgestellt.

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UKM wird neues Mitglied bei der Gesundheitsregion EUREGIO

Die Gesundheitsregion EUREGIO begrüßt das Universitätsklinikum Münster als neues Mitglied in seinem Netzwerk. Der Beitritt sei ein wichtiger Schritt, Hochleistungsmedizin in der Region bedarfsgerecht nutzbar zu machen.

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Podiumsdiskussion zum Thema „Pflege im Wandel“

Beim 1. DAK-Dialog in Niedersachsen diskutierte Prof. Teuteberg am 11. Februar 2019 in Hannover mit Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebeauftragter der Bundesregierung sowie Thomas Nerlinger, Gesundheitsregion EUREGIO unter der Moderation von Olli Briesch (deutscher Hörfunk- und Fernsehmoderator, WDR 1 Live) über Pflegekompetenzzentren und Reformkonzepte zur Neuausrichtung der Pflege. Mit zehn Millionen Euro fördert der Innovationsfonds das Konzept regionaler Pflegekompetenzzentren. Als Pilot entsteht das erste Zentrum in der niedersächsischen Modellregion Landkreis Grafschaft Bentheim/Landkreis Emsland. Die Evaluation der sozio-technischen Innovationen erfolgt durch die Universität Osnabrück (Prof. Teuteberg und Prof. Hülsken-Giesler, Profillinie Digitale Gesellschaft – Innovation – Regulierung). Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Workshop in Lingen

Am 06.02.2019 kamen die Reko Akteure zu einem Workshop in Lingen zusammen. Ziel war es die Strukturen der Pflegeversorgung vor Ort kennenzulernen und Bedarfe zur Optimierung zu identifizieren. Anschließend wurde den Teilnehmern das Reko Case Management Konzept vorgestellt.

Projektvorstellung auf dem DAK Pflegetag

Am 14.11.2019 wurde das Projekt Reko auf dem DAK Pflegetag in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorstandsvorsitzender Andreas Storm bekräftigte, dass das Projekt Reko eine aktive Antwort auf den zunehmenden Pflegebedarf sei.

Workshop im zukünftigen Reko

Am 19.09.2018 kamen die Akteure des Rekos in den Räumlichkeiten des ehemaligen Marienkrankenhauses in Nordhorn zusammen. Hier soll ab 01.10.2019 das Regionale Pflegekompetenzzentrum als Pilotprojekt entstehen. Innerhalb von vier Jahren werden dann innovative Konzepte für die Pflege entwickelt und evaluiert, um Lösungen für die zukünftigen Herausforderungen der Pflegeversorgung zu schaffen.

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Pressespiegel

05.10.2019 DAK Fit: Neue Idee für die Pflege: Spahn startet Pilotprojekt. Zum Beitrag.

04.10.2019 NOZ: Startschuss für regionales Pflegekompetenzzentrum.

02.10.2019 Bremer Nachrichten: Zentrum für Pflegebedürftige.

02.10.2019 BSZ: Neues Zentrum berät bei der Pflege.

02.10.2019 Grafschafter Nachrichten: Pflegeberatung rückt ins Blickfeld.

02.10.2019 HAKU: Neues Zentrum berät in der Pflege.

02.10.2019 BREV: Projekt soll Pflegebedürftige entlasten.

02.10.2019 Weser Kurier: Zentrum für Pflegebedürftige.

01.10.2019 ZDF: Pflegekompetenzzentrum soll Versorgung verbessern. Zum Beitrag.

01.10.2019 NDR 1: Pflegekompetenzzentrum startet in Nordhorn. Zum Beitrag.

01.10.2019 Welt: Neues Zentrum stellt Pflegebedürftigen Helfer zur Seite.

01.10.2019 Cellesche Zeitung: Neues Zentrum stellt Pflegebedürftigen Helfer zur Seite.

01.10.2019 Evangelischer Pressedienst: Jens Spahn gibt Startschuss für Pflege-Modellprojekt.

01.10.2019 Focus Online: Neues Zentrum stellt Pflegebedürftigen Helfer zur Seite.

22.02.2019 Europaticker: Angesichts des demografischen Wandels und der steigenden Zahl Pflegebedürftiger wird die Robotik in der Pflege immer wichtiger. Zum Artikel.

12.02.2019 EPD: Bundesbeauftragter Westerfellhaus lobt Pflege-Modellprojekt Nordhorn. Zum Artikel.

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