Überblick

In ländlichen Regionen herrscht häufig ein Engpass in der Pflegeversorgung. Eine strukturierte und abgestimmte Arbeitsweise aller Akteure der Gesundheit und Pflege bleibt durch fehlende Informationen, Überschneidung der Aufgabenfelder, fehlende Steuerung und auch Evaluierung oftmals aus. Des Weiteren ist der Bedarf an niederschwelliger Beratung vor Ort teilweise sehr hoch und überlastet die kommunalen Unterstützungsangebote, wobei der Wunsch der Bevölkerung nach wohnortnaher Beratung und Begleitung steigt.

ReKo wird als eine Case Management Organisation verstanden, die sich durch eine wirksame Fallsteuerung und Prozessgestaltung auszeichnet. Die Case Manager des ReKo sind mit den ambulanten und stationären Akteuren aus Gesundheit und Pflege der Region verknüpft und setzen dort an wo die Regelversorgung an Ihre Grenzen kommt. Sie zeichnen sich durch eine sektorenübergreifende und aufeinander bezogene Fallbegleitung der Hilfeempfänger sowie der Stärkung der interkommunalen Netzwerkarbeit aus. Zentraler Bestandteil ist ein digitales Ökosystem, welches den Informationsaustausch und die Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren verbessert. Das digitale Ökosystem ermöglicht eine transparente Darstellung von Gesundheitsdaten sowie ein selbstbestimmtes Teilen der Daten durch die Nutzer. Neben einem  kontinuierlichen  Einblick in medizinische und pflegerische Daten ergibt sich ein Mehrwert durch personalisierte Angebote sowie durch eine vereinfachte Kommunikation und einen sektorenübergreifenden Datenaustausch. Das Reko entsteht in der Modellregion Grafschaft Bentheim und dem Landkreis Emsland und wird durch den Innovationsfond des gemeinsamen Bundesausschusses mit 9,97 Mio. Euro gefördert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Blickpunkt

Einladung zum Projektstart mit
Jens Spahn

Am 01.10.2019 wird das Reko im Beisein von Gesundheitsminister Spahn offiziell auf dem Länderübergreifenden Gesundheitsgipfel in Nordhorn eröffnet. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.



Gesundheit als „Megathema“ wahrnehmen

Bei einer Podiumsdiskussion der Landratskandidaten für die Grafschaft Bentheim wurde gemeinsam mit den dem Vorsitzenden des Ärztevereins und der Koordinatorin der AG Pflege auf Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung aufmerksam gemacht.



1. Pflegesymposium auf der Gesundheitsmesse Balance

Zum ersten Mal fand das Pflegesymposium auf der Messe Balance statt. Neben spannenden Einblicken in die Forschungsprojekte Reko und Dorfgemeinschaft 2.0 wurden aktuelle Softwarelösungen zur Unterstützung der Pflege präsentiert.



Kernfunktionen

Einrichtungen der Langzeitpflege
  • Kurzzeitpflege (solitär) gem. § 42 SGB XI
  • Tages- und Nachtpflege gem. § 41 SGB XI
  • vollstationäre Einrichtung gem. § 43 SGB XI
  • ambulanter Pflegedienst
Beratung und Case Management
  • kommunale Beratung gem. § 71 SGB XII
  • Pflegeberatung gem. § 7a SGB XI
  • Palliativberatung gem. § 39 b SGB V
  • Pflegekurse gem. § 45 SGB XI
  • Ggf. integriert in Pflegestützpunkt gem. § 7 c SGB XI
Medizinische Angebote
  • Physiotherapie, Ergotherapie, § 32 SGB V
  • SAPV gem. § 37 b SGB V
  • Medizinisches Versorgungszentrum
  • Haus-, Zahnarzt- und heimärztliche Versorgung § 28 SGB V
Selbsthilfe und Engagement
  • Selbsthilfegruppen
  • Freiwilligenagentur
  • Alzheimergesellschaft
  • Hospizgruppe
  • Bürgervereine

Komplementäre Funktionen

Bildungszentrum

Pflegeausbildung

Fort- und Weiterbildung

Qualifizierung von Freiwilligen

Mobilität

Transportdienste

Bürgerbus

E-Mobilität

Altersversorgung/Catering

Restaurant/Mittagstisch

Essen auf Rädern

Dorfladen

Kultur

Vortragsveranstaltungen

Konzerte

Projektstruktur

Projektpartner Pflegekompetenzzentrum

Das Team

DAK Gesundheit

Gesundheitsregion EUREGIO

Universität Osnabrück

Kontakt

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