Überblick

Vielen ländlichen Krankenhäusern droht aufgrund geringer Fallzahlen und mangelnder Rentabilität mittelfristig das Aus. Gleichzeitig herrscht in ländlichen Regionen häufig ein Engpass in der Pflegeversorgung. Im Projekt Reko wird daher untersucht, wie ländliche Krankenhäuser in regionale Pflegekompetenzzentren umgewandelt werden können. In der vorhandenen Krankenhausinfrastruktur sollen dann alle an der Pflege beteiligten Akteure unter einem Dach zusammengeführt werden. So kann einerseits eine medizinische Grundversorgung erhalten bleiben, andererseits wird ein aktiver Beitrag für die Pflegeversorgung geleistet. Das Pflegekompetenzzentrum wird als unabhängige Case Managementorganisation verstanden, die sich durch eine integrierte und aufeinander bezogene Pflegeberatung auszeichnet. Zentraler Bestandteil ist ein digitales Ökosystem, welches den Informationsaustausch und die Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren verbessert. Das digitale Ökosystem ermöglicht eine transparente Darstellung von Gesundheitsdaten sowie ein selbstbestimmtes Teilen der Daten durch die Nutzer. Neben einem  kontinuierlichen  Einblick in medizinische und pflegerische Daten ergibt sich ein Mehrwert durch personalisierte Angebote sowie durch eine vereinfachte Kommunikation und einen sektorenübergreifenden Datenaustausch. Das Reko entsteht in dem ehemaligen Marienkrankenhaus in Nordhorn und wird durch den Innovationsfond des gemeinsamen Bundesausschusses mit 9,97 Mio. Euro gefördert.

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Im Blickpunkt

1. Pflegesymposium auf der Gesundheitsmesse Balance

Zum ersten Mal fand das Pflegesymposium auf der Messe Balance statt. Neben spannenden Einblicken in die Forschungsprojekte Reko und Dorfgemeinschaft 2.0 wurden aktuelle Softwarelösungen zur Unterstützung der Pflege präsentiert.



UKM wird neues Mitglied bei der Gesundheitsregion EUREGIO

Die Gesundheitsregion EUREGIO begrüßt das Universitätsklinikum Münster als neues Mitglied in seinem Netzwerk. Der Beitritt sei ein wichtiger Schritt, Hochleistungsmedizin in der Region bedarfsgerecht nutzbar zu machen.



Podiumsdiskussion zum Thema „Pflege im Wandel“

Beim 1. DAK-Dialog in Niedersachsen diskutierten verschiedene Reko Akteure unter der Moderation von Olli Briesch (deutscher Hörfunk- und Fernsehmoderator, WDR 1 Live) über Pflegekompetenzzentren und Reformkonzepte zur Neuausrichtung der Pflege.



Kernfunktionen

Einrichtungen der Langzeitpflege
  • Kurzzeitpflege (solitär) gem. § 42 SGB XI
  • Tages- und Nachtpflege gem. § 41 SGB XI
  • vollstationäre Einrichtung gem. § 43 SGB XI
  • ambulanter Pflegedienst
Beratung und Case Management
  • kommunale Beratung gem. § 71 SGB XII
  • Pflegeberatung gem. § 7a SGB XI
  • Palliativberatung gem. § 39 b SGB V
  • Pflegekurse gem. § 45 SGB XI
  • Ggf. integriert in Pflegestützpunkt gem. § 7 c SGB XI
Medizinische Angebote
  • Physiotherapie, Ergotherapie, § 32 SGB V
  • SAPV gem. § 37 b SGB V
  • Medizinisches Versorgungszentrum
  • Haus-, Zahnarzt- und heimärztliche Versorgung § 28 SGB V
Selbsthilfe und Engagement
  • Selbsthilfegruppen
  • Freiwilligenagentur
  • Alzheimergesellschaft
  • Hospizgruppe
  • Bürgervereine

Komplementäre Funktionen

Bildungszentrum

Pflegeausbildung

Fort- und Weiterbildung

Qualifizierung von Freiwilligen

Mobilität

Transportdienste

Bürgerbus

E-Mobilität

Altersversorgung/Catering

Restaurant/Mittagstisch

Essen auf Rädern

Dorfladen

Kultur

Vortragsveranstaltungen

Konzerte

Projektstruktur

Projektpartner Pflegekompetenzzentrum

Das Team

DAK

EUREGIO

Universität Osnabrück

Kontakt

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